Ersatzneubau einer Zweifeld-Sporthalle 22 x 44 x 7 für die Grundschule Neukloster

Bruttogrundrissfläche (BGF)  ca. 1.595,50 m²

Nutzfläche (NF)                      ca. 1.481,50 m²

Bruttorauminhalt (BRI)           ca. 12.264,00 m³


Funktionelle innere Gebäudegestaltung-Barrierefreiheit

  • funktionelle und organisatorische Trennung zwischen den unterschiedlichen Nutzungen Schul- und Vereins-sport
  • funktionelle und organisatorische Trennung der Nebenräume vom Spiel- und Sportbetrieb durch den Sportler- und Zuschauergang
  • Aufsichtsfunktion der Lehrer im Schulsportbetrieb durch zentralen, in der Höhe vorgelagerten Lehrer-/ Hallen-wartraum mit Kontaktfenster zu beiden Sportflächen
  • Alle Raumzuordnungen der Sporthalle mit Nebenräumen sind barrierefrei als Verkehrs- und Nutz-fläche nutzbar
  • dem Eingangsbereich naheliegenden WC-Bereichen sowie Nebenraumtrakt sind mit behindert gerechten Umkleide- bzw. Waschräumen vorgesehen
  • behindertengerechte Rampenanlage mit max. 6% Gefälle zur Sport- und Spielfläche

Äußere Gestaltungsmerkmale der Sporthalle

  • Transparente Außenfläche zur Nordseite als Verbindungselement der Sportfläche als attraktiver Blickbezug zu den Freianlagen. Unterbrechung dieser Glasfassade als Gestaltungselement durch Geräteraumtrakt.
  • Um eine Blendung der Sportflächen – Nutzer bei Längsbespielbarkeit der Sporthalle zu vermeiden werden die Giebelflächen weitestgehend geschlossen, einschl. dazugehörigen Dachüberstand
  • Weitere Gestaltungsform durch vertikal strukturierte Anordnung von transluzenten Verglasungsflächen im Bereich Südfassade.
  • Natürliche Querlüftung sowie Rauch-Wärme-Abzug im Brandfall durch Lamellenfenster an der Südfassade
  • Oberlichtfensterelemente des Nebenraumtraktes als Sicht- und Lüftungsmöglichkeit zur Schulhofseite
  • Die Außenwandflächen sind glatt verputze Außenfassade komplettieren das harmonische Gesamtbild der Sportanlage

Energieeffiziente Gebäudegestaltung, Ökologie und Nachhaltigkeit (TGA)

Wärme

  • Bei Nutzung von bestehenden Fernwärmeleitungen liegt eine Ersatzmaßnahme nach EEWärmeG vor, wenn die in dem Wärmenetz insgesamt verteilte Wärme zu mindestens 50 Prozent aus KWK-Anlagen stammt

Lüftung Nebenraumtrakt

  • Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung (von 83-90%)
  • Lüftungsanlage der Wasch- und Duschräume wird über eine Hygrosthatschaltung gesteuert, somit keine Schimmelbildung

Natürliche Be– und Entlüftung Sporthalle (Fensteröffnungen)

  • Luftqualitätsfühler sowie Temperaturfühler in der Halle
  • Alternativ: natürliche Querlüftung zu festgelegten Zeiten durch Einbau einer Zeitschaltuhr in Verbindung mit Wind- und Regenwächtern

Heizung

  • Deckenstrahlungsheizung mit Deckenstrahlplatten ermöglichen kürzere Aufheizzeit, geringere Betriebskosten und gute Regelbarkeit
  • Alle Heizkörper erhalten Thermostatventile
  • Die Umwälzpumpen werden für die einzelnen Heizkreise als Hocheffizienz-Pumpe (elektronisch geregelt) ausgeführt

Sanitär

  • Als Rohrmaterial für die Trinkwasser-Verteilleitungen wird nahtloses Mehrschicht-Verbundrohr geplant, dieses wirkt sich positiv auf die Lebenszykluskosten aus
  • Armaturen sind als Selbstschlussarmaturen geplant, um Ressourcen zu schonen bzw. Kaltwasser– und Energieverbrauch zu reduzieren.

Elektro

  • Die Beleuchtungssteuerung erfolgt mit einer Lichtsteueranlage
  • Das Einschalten erfolgt über Bewegungsmelder in den jeweiligen Hallenteilen.
  • Nebenraumbeleuchtung wird über Präsenzmelder tageslichtabhängig geschaltet.
  • Optional: Photovoltaikanlage auf Spothallen – Pultdach